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Venus U-Filter 350nm 1,25"
(Baader: BA2458292)
statt 210.00, jetzt nur
204.71 EUR
(Bruttopreise sind mit 16% bzw. 5% MWSt kalkuliert. Sollte die MWSt in Ihrem Land höher sein, übernimmt LACERTA GmbH die Differenz.)
zzgl. Versand
 

Marke:  Baader
Durchmesser: 31,7mm
Verwendungszweck: Fotografie
Sorte: UV-Pass
Transportgewicht:  1kg (Versandkosten)
EAN Code: 

Lieferbarkeit
Wien: Vorbestellen möglich
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Öffnungszeiten

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  • 2" Baader U-Filter, Tpeak ca. 80% bei ZWL 350nm, Bandbreite 60 nm, völlige Blockung des gesamten Spektralbereiches von 200 nm bis 1120 nm, 40-lagige dielektrische Vergütung auf Schottglas UG-11.
  • Ermöglicht Aufnahmen im tiefen UV-Spektralbereich. Ein "Durchbruch" für Aufnahmen des Planeten Venus! Ermöglicht Amateurastronomen erstmals Wolkenstrukturen der Venusatmosphäre zu dokumentieren. Der Filter lässt ausschließlich den ultravioletten Spektralbereich passieren, welcher der Schlüssel zur Fotografie von Struktur in der Venusatmosphäre ist.
  • Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz des Filters sind: UV-empfindliche Astro CCD Kamera (z. B. Celestron Skyris 274M) und mindestens 5" Öffnung, Webcam und mindestens 8" Öffnung
  • Das Baader U-Filter ist bei allen Beobachtungsobjekten nur für den Einsatz mit Webcam, Digital-, und CCD Kameras anwendbar. Visuelle Beobachtungen sind nicht möglich, da das Auge in diesem Spektralbereich nicht mehr empfindlich ist.


Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz des Filters sind:

  • UV-empfindliche monochromatische Astro CCD Kamera (z. B. Celestron Skyris 274M) und mindestens 5" Öffnung
  • Monochromatische Webcam oder Videokamera (SkyRis) und mindestes 8" Öffnung
  • Single Shot CCD - und Videokamera sind zum Einsatz mit dem U Filter NICHT geeignet


Philosophie, Anwendung und Technik

Der Planet Venus ist von einer geschlossenen Wolkenhülle um geben, welche sich mit hoher Geschwindigkeit um den Planeten bewegt. Dabei bilden sich verschiedene Wolkenbänder, welche einen stetigen Wechsel an Details zeigen ähnlich wie bei der Wolkenhülle von Jupiter. Leider sind im Gegensatz zu Jupiter diese Wolken im sichtbaren Licht nicht zu erkennen auf diese Weise herrscht der bekannte Anblick einer völlig strukturlosen Fläche vor. Beobachtet man dagegen mittels einer CCD-Kamera in - dem Auge - unzugänglichen Wellenlängen, so erschließen sich mannigfache Details. Insbesondere das nahe UV zwischen 320nm und 390nm eignet sich hervorragend dafür.

Schon seit frühen Tagen der Amateur-Astronomie wurde versucht in diesem Licht zu arbeiten. Die Schwierigkeit lag in der Beschaffung eines passenden Filters. Gerade in diesem kurzwelligen Bereich arbeiten Farbgläser nur sehr ungenügend ein scharfer Kurzpass-Effekt mit hoher Transmission ist praktisch nicht herstellbar. Das gilt überraschenderweise auch für Interferenzfilter. Zwar lässt sich damit ein theoretisch idealer UV-Bandpass herstellen, jedoch ergibt sich unvermeidlich mindestens ein zweites Durchlass-Fenster im sichtbaren Bereich. Dies ist fatal, da dieser unerwünschte Bereich mit Farbgläsern nicht geblockt werden kann. In einem solchen Fall bräuchte man ja wieder ein ideales Kurzpassfilter, welches nicht in ausreichender Güte herstellbar ist.

Amateure haben nun mit eher bescheidenem Erfolg versucht, durch Filterstacking einen UV-Durchlass ohne zweiten Durchlass-Bereich zu erzeugen. Dies bedeutete aber immer stark reduzierten Kontrast und bescheidene Transmission.

Wer glaubt, bei der hellen Venus auf Licht verzichten und mit geringer Filtertransmission auskommen zu können, der wird bald eines besseren belehrt. In der Tat ist die Venus durchaus ausreichend hell, nur sind die Filme und CCDs kaum UV-empfindlich zudem hat das Glas vieler Fernrohr-Optiken im UV eine wesentlich geringere Transmission.

Die an sich gute Idee, einen hervorragenden UV-Interferenzfilter mit zweitem Fenster im sichtbaren Licht zu benützen, und bei den entstehenden Bildern der verwendeten Farb-CCD-Kamera nur den Blaukanal auszuwerten, funktioniert natürlich ebenso wenig. Die Filter über dem Halbleiter unterliegen natürlich den gleichen Problemen wie oben erläutert auch der Blaukanal bekommt Licht von anderen Kanälen hinzu. Da der Halbleiter wenig UV empfindlich ist, genügt der geringe Leckanteil des visuellen Lichts für eine deutliche Überlagerung, welche zudem noch zum UV-Bild verschoben ist. Dieses Doppelbild zeigt zwar beeindruckend deutlich den Effekt der Refraktion, lässt aber damit jedes UV-Detail unzugänglich werden.

Mit modernster dieelektrischer Beschichtungstechnik ist es jetzt erstmals gelungen, eine ideale UV-Charakteristik mit höchster Transmission zu erzielen  und trotzdem jedes weitere Transmissionsfenster zu blocken. Dadurch wird es dem Amateur erstmals möglich, die veränderlichen Wolken der Venus fotografisch zu beobachten und sich von der nichtssagenden weißen Sichel zu verabschieden. Alle Filter sind feinoptisch poliert (Image Quality)! Dadurch sind hohe Vergrößerungen bei der Okularprojektion möglich, ohne die Schärfeleistung der Optik zu mindern.


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