Messokulare allgemein gehören zur Extra-Ausstattung des Mikroskopes. Dieses Okular hat eine Skalierung von 1mm in der Fokalebene, welche entspricht:
Ein Messokular ermöglicht die Ausdehnung einen Objekt abzuschätzen. Für eine genaue Messung wird jedoch auch einen Etalon zu
Kalibrieren nötig. Grund dafür, dass die nominale Vergrößerungswert
einzelne Objektive (d.h. was auf das Objektiv draufgedruckt ist) nicht immer an die wahre
Vergrößerung entspricht. Ein 100x Ölimmersionsobjektiv kann zum Beispiel in der
Wirklichkeit 97x oder 103x Vergrößerung (oder etwas dazwischen) haben. Deshalb
ist es empfohlen eine geeichte Kalibration für jeden Objektiv separat durchzuführen.
Mikroskopokulare gibt es übrigens mit 23.2mm (Biologische Mikroskop standard
Steckdurchmesser), 30.0mm (Zeiss standard Steckdurchmesser), sowie
30.5mm (Stereomikroskop Steckdurchmesser).
Die
Gesamtvergrößerung eines Mikroskops ergibt sich, indem man die
Vergrößerung des Objektivs mit der Vergrößerung des Okulars
multipliziert. Mit den Mikroskop-Okularen kann allerdings nur ein
wesentlich schmalerer Bereich an Vergrößerungen abgedeckt werden, als
vergleichsweise in der Astronomie, da die Mikroskopobjektive in der
Fokusebene nur eine bestimmte Auflösung zulassen. Deshalb zeigt eine
Gesamtvergrößerung über 1300-fach keine weiteren Details mehr und
deshalb werden maximal 20-fach vergrößernde Mikroskopokulare gebaut, für
Stereomikroskope bis 25-fach.
#szn